Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise werden sich noch bis weit in das Jahr 2021 hineinziehen. Bis sämtliche Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen und sonstigen Verhaltensmaßregeln aufgehoben werden können, dürften noch viele Monate vergehen. Selbständige müssen Strategien entwickeln, um diese Situation finanziell zu überleben. Drei wesentliche Maßnahmen in diesem Kontext sind:

1. Wenn Einnahmen fehlen müssen die Kosten runter. Die größten Kostenblöcke bei Solo-Selbständigen sind häufig Miete, Krankenversicherung, Mobilität (eigener Pkw) und Konsum. Alles muss auf den Prüfstand.

2. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der Coronakrise können Leistungen häufig nur virtuell/remote per Telefon oder Video erbracht werden. Entsprechende Fähigkeiten muss man erwerben bzw. entwickeln – soweit noch nicht vorhanden.

3. Neue Geschäftsmodelle, wie z. B. Services als Abo, können neue Einnahmequellen erschließen.

Was tun Sie, um als Solo-Selbständige(r) in der Coronakrise zu überleben?

3 Kommentare zu „Überlebensstrategien für Selbständige in der Coronakrise

  1. Ergänzende Lektüre:
    ▶︎ Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte in der Coronakrise: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html
    ▶︎ Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus für Selbständige und Freelancer von Exali.de: https://www.exali.de/Info-Base/coronavirus-infos-selbstaendige
    ▶︎ Corona-FAQ für Solo-Selbstständige von verdi: https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100
    ▶︎ Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. (VGSD): https://www.vgsd.de/ mit informativer Corona-Themenseite: https://www.vgsd.de/themen/corona/

  2. Nach dem Lesen der Kolumne von Sascha Lobo* habe ich für mich beschlossen, den Begriff „Soloselbstständige“ künftig zu meiden. „Selbstständige/r“ reicht vollkommen.

    Zitat aus der Kolumne:
    „»Soloselbstständige« ist ein ebenfalls sozialdemokratisch geprägtes Wort, das auf halbem Weg zum Kampfbegriff ist. Absurderweise zielt es darauf ab, ob Selbstständige Angestellte haben oder nicht. Selbstständige arbeiten seit ungefähr immer gemeinschaftlich intensiv in Netzwerken – definiert werden sie trotzdem über die Festanstellung. Auch hier schwingt mit, dass die doofen Selbstständigen nicht Teil der Gemeinschaft sind, nämlich »solo«.“

    *https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/corona-hilfen-der-deutsche-staat-verachtet-selbststaendige-kolumne-a-49d0ce81-8b0b-4ee7-ada1-5a6f38382ea9

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